stern 018

Sternenkunde

stern 018
Das Weltall ins Bild gefasst. Leuchtende Sterne, viele Planeten und Monde

Sternenkunde und Astronomie

Als Kind war es noch ein Leichtes, den Sternenhimmel zu betrachten. Nachts mit Papa im Garten zu stehen, den Mond anzuschauen, die Sterne, die Sternbilder vom Papa erklärt zu bekommen. Damals, in den 60er Jahren gab es auf den Dörfern nur wenige Straßenlaternen, da konnte man wirklich den Nachthimmel noch betrachten, im Garten oder vor der Haustür.

Mittlerweile muss man aus dem Dorf ins freie Land hinausfahren, um irgendwo ein Zipfelchen dunkle Landschaft zu erhaschen, in der man die Sterne sehen kann. Selbst in unserem Dorf sind mittlerweile sehr viele Häuser und hell erleuchtete Straßen. Der Mensch sieht nur noch den Mond und ein paar größere Sterne mit einigen Sternbildern. Einige Kilometer entfernt wird der Nachthimmel etwas besser sichtbar.

In der 2. Jahreshälfte 1997 gab es eine Sensation, denn in der südlichen Hemisphäre war in einigen Nächten ein Komet zu sehen. Ich weiß nicht mehr, ob es der Hale-Bopp war. Jede Nacht schaute ich ihn vom Schlafzimmerfenster aus, am Nachthimmel an.

Er zog seinen wunderschönen Sternenschweif hinter sich her und kam aus der östlichen Himmelsrichtung, überquerte unser Dorf. Er zog weiter Richtung Westen. An seinem letzten Nachtbesuch über uns verabschiedete ich mich von ihm. Er war mir irgendwie doch sehr nahe gewesen – ans Herz gewachsen, so schön war es.

Eigentlich zieht der Nachthimmel nicht an uns vorbei – sondern, unser Heimatplanet dreht sich von der Himmelsrichtung ausgesehen – von Westen nach Osten. Als der Sonne entgegen. Nur fällt es uns halt sehr schwer, sich das „richtig vorzustellen“!

Das war so schön, einen Teil des Universums, ein wahrlich „himmlisches Ereignis“, so nahe sehen zu können.

Mit Astronomie, der Sternenkunde, kenne ich mich so gut aus. Ich schaue mir halt gerne den Nachthimmel an. Wie groß, weit und tief das Universum sich darstellt. Das ganze Universum dreht sich um die Erde – so dachte die Menschheit sehr lange. Jedoch wir – der Planet Erde – sind ein Teil dieses Universums und wir reisen gemeinsam immerzu im gleichen Rhythmus durch das All.

Universum/Universen – Galaxien – Sonnensysteme … wie das wohl alles zusammengehört? Zusammenspielt?

Wer hat das alles erschaffen?
Nach welchen Systemen funktioniert das alles?
Wer ist der GROSSE LENKER?
Gibt es eine „große Wesenheit“, die hier die „Fäden“ in der Hand hält und alles wie am Schnürchen laufen lässt?

Oder ist es eine ganz normale Rotation mit Schwingungen und Strömungen?
Was für ein großes Geheimnis verbirgt sich dahinter?

Wie viele Universen es wohl gibt – dort draußen – dort oben am Himmel – dort wo sich die Sterne niemals berühren und sich nur von weitem zuschauen können.

Ob DIE dort oben sich wohl gegenseitig mal besuchen? Mit ihren Raumschiffen? So wie die Raumpatrouille Enterprise?



Milchstraße unsere Galaxie
Unsere Milchstraße

Fortsetzung folgt demnächst …