4 Frauen am Tisch beim Schreiben

Die Kunst des Heilens

2016 Heckenrosen

Was alles in die Kunst des Heilens hineingehört, ist schon des Schreibenswert.

Die Kunst des Heilens begann mit der Bewusstwerdung des Menschen selbst. Vor Ur-Uhr-Zeiten als der Mensch sich seiner Selbst bewusst wurde – begann er auch die Natur um sich herum bewusst wahrzunehmen.

Der Mensch beobachtete die Tierwelt – zum Beispiel die Bären – wenn sie eine offene Wunde hatten, suchten die Bären sich einen feuchten Lehmboden und suhlten sich täglich darin, bis die Wunde sich wieder geschlossen hatte. Bei der Fellpflege putzen sie mit ihrer Zunge die lehmhaltige Erde aus ihrem Fell heraus, und nahmen so die Mineralien auf, die wiederum zur Heilung von innen heraus anregte.

Diese Beobachtung nahmen die früheren Menschen in ihr eigenes Bewusstsein auf, machten es dem Bären nach und bemerkten wahrscheinlich so, dass es ihnen gut tat. Sie pflegten auch ihre offenen Wunden mit saubermachen.

So lernte der erwachende Mensch, mit der Natur zu leben und von ihr zu lernen.

In dem kleinen Büchlein vom Pfarrer Künzle steht auch geschrieben, dass er einmal einen Bauern dazu geraten hatte, seine Katze zu beobachten, welches Kräutlein die Katze immerzu frisst und genau dieses Kraut sollte der Bauer auch essen, dann würde er wieder gesund werden.

Gesagt – getan – der Bauer wurde wieder gesund!

Fortsetzung folgt

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