Gerechtigkeit
Gerechtigkeit – Das Ego-Mania-Trüffel-Rüssel-Schlüssel-Schwein
Gedichte für Groß und Klein
Gerechtigkeit – Das Ego-Mania-Trüffel-Rüssel-Schlüssel-Schwein
Feines Gefieder-Tier Wesen der ganz feinen Art, In kindlicher Unschuld daheim, Bescheiden und für sich allein, Hegt es seinen inneren Frieden, Lacht aus tiefster Liebesfülle, In die laute Welt hinein. Deckt sein Goldgefieder zu, Hält sich sanft gekonnt in Ruh,…
Ich bin klein,
doch als Seele schon groß.
Lebte hier schon als Frau Milch
und Herr Kloß.
Weiter zu werden im Sonnenschein!
In eine Welt einzufließen,
ohne mein und dein …
Liebe Freundin,
wir haben uns mal wieder getroffen,
spontan fuhr ich zu dir
an den See.
Woher kommt der Wind, der mich bewegt? Was ist es, das mich immer wieder trägt? Wo bin ICH… wo sind WIR? Wohin weht der Wind, der mich bewegt? Was ist es, das mich immer weiter trägt? Das ewige ICH… das…
Senkrecht:
Dahin gestellt,
ein schwerer,
breitbeiniger
Berg.
Waagerecht:
Zwischen Wörtern herum,
ein leichter,
schlummernder
Zwerg.
Kästchenpapier in mir,
möchte mich nummerieren,
will archivieren
und bietet mir sein blau umrandetes
Quadrat.
Kästchenpapier in mir,
möchte mich nummerieren,
will archivieren
und bietet mir sein blau umrandetes
Quadrat.
Neben mir, im heimeligen Zimtlicht/
auf dem Nachttisch 13 Gedichtbände.
Viele Sätze und ächzende Achs/
Monstera schaut ängstlich vom Buchregal herab/ ihr neuer Platz.
Bringe mit die Durchsagen am Bahngleis
und die rosa Stockrosen aus der Kolonie
Sonnenschein und Einheit.
Üppig hängen die Birnen
an kleinen, dürren Bäumchen
und dazu Dahlien, Zichorien,
Rosmarin und Rosenduft.
Ein Lächeln auf dem Weg,
ein rosa Segel auf dem See,
heute ein liebes Wort,
jetzt eine Katze die schnurrt.
Dankbarkeit ist eine Tür,
öffnet sie sich in mir,
strömt ein die Liebe,
die Liebe,
die Liebe.
Wie der Wind auf Flügeln reiten …
Der Baum, der ist mein Raum. Die Amsel singt
durchs Grün. Das frisch entrollt die Stadt,
dämpft in ihrem Glüh’n.
Den Bienen gibt die Minze Kraft, ihren Körper zu verlassen. Sie schenkt noch Hauch und Lab,
violettes Bürstchen an grünem Stab, bevor sie trudeln ins Heim.
Mit dem Rad durch die Heidelandschaft.
Kaum Menschen da, Aufatmen. Riesige Parasole, Fliegenpilz, und alleinstehende,
junge Kiefern.
Im Bett gedehnt.
Die Teilchen unendlich weit auseinander.
Sie können sich nicht zurufen,
sie brüllen sich zu mit dicken Hälsen.
Parkschnurrer
Mut hatte einst ein schöner Tiger.
Schnurrte sich so durch den Park. Gurrt das Täubchen, Weht das Stäubchen
Leeres Blatt, bist nun hier, trägst durch die Nacht, schreib an dir. Neuer Tag, eilst dahin,
lösche aus, die ich gewesen bin.
Friedensform – Schönheit ist innere Fülle und Fluss. Der Blick ein weicher Augenliebesgruß.