Regenbogentreppe mit einer bunten blumenwiese und Bach 1
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Poseidonis Vilius

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Heimkehr des Poseidonis

Heimkehr des Poseidonis

Als Rübezahl und Poseidonis am Meer von Sizilien ankamen, war es dem Wassermann, als sei er wie neugeboren. Rübezahl setzte den Wassermann auf einen Felsenvorsprung ab. Beide saßen nebeneinander und sahen auf das Meer hinaus.

Rübezahl war schon sehr lange nicht mehr auf der Insel Sizilien gewesen. Jetzt war es an der Zeit, die Insel-Wälder mal wieder zu inspizieren. Durch den Raubbau der Menschheit hatten diese sehr gelitten und es gab für Rübezahl und sein kleines Volk, viel zu tun.

Zwei Elemente-Hüter saßen nebeneinander auf dem Felsen und betrachteten ihre Welten. Jeder aus seiner Sichtweise. Beide atmeten sie tief ein und aus.

Sie wussten – es war hier viel zu tun – im Meer und an Land.

Rübezahl und „Vilius der Erwachsene“ nahmen in einer großen Umarmung Abschied voneinander. Der Wassermann nahm den großen Schlapphut von seinem Kopf und setzte ihn Rübezahl auf. Glücklich über ihr gemeinsames Sein, lachten sie sich an.

Sie hatten eine schöne Wegstrecke miteinander zurückgelegt, erzählten sich viel, hatten sich bestens verstanden und sich gut kennengelernt.

Ihre gegenseitigen Aufgaben waren erfüllt und irgendwann würden sie sich wiederbegegnen und miteinander ihre Erfahrungen austauschen. Den Mantel vom Rübezahl hatte Vilius auch dankend zurückgegeben. Seine Verkleidung brauchte er nun nicht mehr.

Wassergott Vilius

Der Wassermann begann sich in seinem Wassermannsein auszudehnen. Mit all seinen Sinnen atmete er die frische Nacht-Meeresluft, unter einem klaren Sternenhimmel ein.

In diesem Augenblick erstrahlten der Mond und die Sternenwelten kraftvoller als jemals zuvor. Sie standen dem Wassergott bei, der sich nun bereit machte, in sein Reich einzutauchen und seine ganze Kraft seines Poseidonischen Wesens anzunehmen.

Die gesamte Galaxie der Milchstraße schien für diesen einen – einzigartigen Augenblick erschaffen worden zu sein.    

Vilius atmete einmal tief ein und aus, spannte seinen Wassermannkörper. Er dehnte und streckte seine Muskeln – richtete seine Fischschuppen neu ein, in dem er sich schüttelte, wie ein Vogel der sein Gefieder säuberte. Die Fischschuppen erstrahlten silbrig glänzend, perlmuttfarbig.

Mit Sternenenergie frisch aufgefüllt, stand er auf seiner Schwanzflosse, die er so hinstellte, dass er menschenähnlich aufrecht stehen konnte. Die rechte Schwanzseitenflosse nach vorne und die Linke nach hinten gedreht, so stand er sicher auf dem Felsen. Seine Muskulatur spannte sich nochmal unter seiner Haut und mit einem Meeresgottwürdigen mächtigen Satz, sprang er vom Felsen hinein in sein Element, das Wasser.

Er hinterließ auf der Wasseroberfläche einen gigantischen Wasserwirbel, das Wasser spritze in einer riesigen Fontäne in die Höhe. Wenn ein Meeresgott baden ging, dann mit all seinen Sinnen und Kräften. Sein Körper saugte die lange Abwesenheit des Meerwassers in sich auf. Er wurde immer kraftvoller und größer. Als Vilius aus dem Wasser wieder auftauchte, erkannte ihn Rübezahl nicht mehr wieder.

Vilius stieg als ein Meeresgott aus dem Wasser empor. Mit einer Podseidonskrone auf seinem Kopf, seine wellig goldenen Haare mit Meeresmuscheln, Seesternen, Meeresgrünen Pflanzen und mit Perlen geschmückt, stand er vor Rübezahl im Wasser. Winkte ihm nochmals mit seiner Meeresgottharpune zu und versank ehrwürdig wieder in seinem Reich.

Das Mittelmeer hatte einen wahrhaft großen reifen erwachsenen Meeresgott bekommen. Mit so einer kraftvoll energiestrotzenden Wesenheit, konnte den Meeresbewohnern kein Leid mehr geschehen.

Poseidons jüngster Bruder Vilius tauchte ein in seine Welt und besuchte alle Bereiche des Mittelmeeres.

Alle Mittelmeer-Wasserweltler kamen zu dem Ort, wo der Felsenthron am tiefsten Punkt des Meeres auf seinen Herrscher wartete.

Liebevoll zu seinem Volk schauend, ließ sich Vilius alles erzählen, was in seiner Abwesenheit so geschah, und was nun wieder in Ordnung gebracht werden musste.

Durch seine abenteuerlichen Erlebnisse in den Bergmassiven und am oberen Gletschersee im Bergtal hatte er am eigenen Leib erfahren, wie wichtig die Zusammenarbeit ist und dass durch gemeinsames Wirken, vieles wieder in Ordnung gebracht werden konnte – und auch – dass alle Bewohner ein Mitspracherecht hatten!

Am Ende der Versammlung, brachte ein Delfin seine Bitte an den Meeresgott. Diese Bitte konnte und wollte Vilius seinen Delfinen nicht abschlagen. Ein großes Fest sollte im gesamten Mittelmeer gefeiert werden.

Eine Art „Meereswelten-Olympiade“ sollte stattfinden, auch der König der Meere musste daran teilnehmen.

Mit Delfinschulen um die Wette schwimmen, durch das Mittelmeer sausen, einen Wettbewerb machen, wer die schönsten Pirouetten drehte, wer von den Walfischen die höchste und schönste Wasserfontäne ausstoßen konnte.

Die Quallen mit ihren hauchdünnen Körpern und die langen haarähnlichen Fangarmen – wie zauberhaft sie damit im Meer tanzten, sehen sie aus wie Elfen und Feen der Meere. Sie hüpfen durch die Meeresströmungen wie Federn so leicht.

Jeder durfte seine ganz persönlichen Fähigkeiten, auf dieser Olympiade zeigen.

Und das Wichtigste war:
es ging hierbei nicht um einen Sieger – sondern um den Spaß! Den Spaß und die Freude am Zusammensein!

Das war mal eine tolle Abwechslung im Mittelmeer!

Alle Wale und Delfine, Fische, Muscheln und Tintenfische, Krabben, Kraken, Krebse, Meerwürmer, Meeresschnecken und noch viel mehr.

Alle dürfen mitmachen, bei diesem großen Fest, zu Ehren des Meeresgottes, der endlich zu Hause angekommen war. 

Und noch etwas möchte ich, die Traumfee Alissja, euch lieben Lesern mitteilen, zuerst kamen die ganz großen Meeresbewohner dran und dann die immer kleineren.

Warum, willst du wissen?

Ist doch klar!

Die beiden Tintenfisch Brüder zählten auch zu den kleinen und langsameren Meeresbodenbewohnern. Und! Die Tintenfisch-Ole-Brüder, sollten und mussten auch mitmachen dürfen. Die Beiden waren nämlich auf ihrer Weltreise unterwegs – folgedessen – wurde selbstverständlich auf sie gewartet!!!

Die Vorbereitungen gingen los. Die Strecken für die Langstreckenschwimmer und Tiefseetaucher usw. alles sollte gut besprochen werden. Damit keiner bei diesem Wettkampf zu kurz kam oder vergessen wurde. Es sollte ein Meerfest für ALLE werden.

Rübezahl

Als Rübezahl und Poseidon Vilius sich voneinander verabschiedet hatten, nahm Rübezahl noch eine gute Brise Meeresluft in seinen Lungen auf und ging in Richtung Bergwelt und zu seinen Wäldern.

Oben am Ätnakrater blieb er stehen und schaute lange Zeit der brodelnden Magmakammer im Schlot zu, schaute den Rauchwolken nach … roch an den herunterfließenden Lavaströmen. Er wusste wie wichtig diese Lavaströme für den Planet Erde waren.

Im „Magmaofen“ des Planeten Erde, wurden alle Giftstoffe verbrannt, die die Menschen so in der Welt produzierten und in der Erde, in den Meeren und Ozeanen und in der Luft verstreuten.

Dazu war es wichtig, dass die äußere Schicht des Planeten, der obere Boden, durch Erdbeben und Kontinental-Plattenverschiebungen wieder in das Erdinnere hinein und hinunter „gewalzt“ wurden. Wie in einer großen Betonmischmaschine wird dort unten alles zerkleinert und vermischt und landet dann im „Schmelzofen“ des Planeten Erde.

Bei jedem Erdbeben auf unserem Planeten, geschieht es ähnlich, so wie der Bauer seine Felder umpflügt. Nur, hat Mutter Erde keinen Pflug um die oberen Erdschichten umzuwälzen, dazu muss der Planet seine Erdkruste immerzu selbst verschieben und in die Tiefe hineinbringen.

Die riesige Magmakammer, ist der Magmabrennofen. Hier wird verbrauchter Mutterboden, Wasser, Steine usw. gereinigt und geklärt. Es entstehen bei diesem Brennvorgang auch wieder neue Mineralische Edelsteine, Kristalle die dann in Jahrmillionen wieder an der Erdoberfläche zu finden sind.

Und irgendwann kommt dann wieder – bei einem Vulkanausbruch, neue Magma an die Oberfläche des Planeten Erde, die dann als ein Lavastrom zu einer neuen Insel in einem Meer sich auftürmt. So entsteht, in Jahrmillionen Jahren, eine neue Erde – eine neue Welt, die ganz sauber und rein ist – und hier kann dann wieder neues Leben entstehen.

Rübezahl sinnierte so vor sich hin, als der Geist des Ätna neben ihm stand und die Gedanken vom Rübezahl beantwortet.

Der Hüter der Magmakammern des Vulkans Ätna

 „Ja“, sagte der Ätna-Geist zu ihm, „lieber Hüter des Waldes, du erneuerst den Wald auf deine Art und Weise und ich der Vulkanhüter, ich habe meine Arbeit auch zu tun, damit der Planet Erde sich immer wieder erneuert!

Nur – den Rübezahl lieben die Menschen eher, als mich den bösen Vulkangeist, der alles um sich herum zerstört. Es gibt wenige Menschen die meine heiße Arbeit zu schätzen wissen!

Die Ureinwohner wussten noch ob unserer großen Kräfte – durch die der Mutterboden erneuert wird. Aber der moderne Mensch will davon nichts mehr wissen. Er sucht sich selbst seine Erklärungen zusammenzubauen, neue Techniken zu entwickeln, um den Planeten Erde neu zu erfinden. Und macht dadurch alles nur noch schlimmer!“ 

 „Mhm – ja“ – antwortete Rübezahl: „und die wenigen Menschen, die die Zusammenhänge verstehen, werden nicht ernst genommen und oder als Spinner dargestellt und verachtet!“

Die beiden Hüter des Planeten sahen sich lange an und verstanden sich auch ohne viele Worte sehr gut!

Mit einem einfachen Gruß über ihre Seelensprache verabschiedeten sie sich voneinander und gingen ihrer Wege.

Der Vulkangeist stieg wieder in seine heißen Magmakammern hinunter – um Erde nachzulegen – damit das Magma stehts am Brodeln bleibt und die Lava rechtzeitig zum richtigen Vulkan gelenkt werden konnte. Nur so konnte Leben auf dem Planeten Erde sein.

Zur immerwährenden Erneuerung des Planeten Erde.

Seine feurigen Helfer warteten schon auf ihn, alle Feuerwesen des Planeten waren zu einer Vulkanischen-Konferenz zusammengekommen: die Feuergöttin Pele mit ihrer Schwester Hiiaki vom Vulkan Kilauea, aus ihrem hawaiianischen Reich, der Feuer-Salamander, der Feuer-Drache, waren zu Besuch bei ihm … die Feuerkobolde und Feuerzwerge, alle waren sie zum Ätna gekommen!

Rübezahl

Der Hüter des Waldes ging in seine Wälder zurück.

Entledigte sich seiner Kleider und verwandelte sich zu einer Eiche, zu einer Buche, zu einer Linde, zur Tanne, zur Fichte, zur Lärche … und wurde so zu einem gesamten Sein des Bergwaldes. Er war Eins mit jeder einzelnen Pflanze, mit dem Pilzgeflecht im Boden des Waldes, in alle Sträucher schlüpfte sein Geistiges Wesen hinein. Überall hörte er sich die Kümmernisse und Sorgen der Wald- und Naturwesenheiten an.

Nach seinem ganz persönlichen Willkommensgruß, verkörperte er sich wieder und ging weiter in die Bergwelt zum Gletschersee hinauf, dorthin wo der Versammlungsplatz aller feinstofflichen Wesenheiten und das gesamte kleine Volk der Bergwelt und des Waldes war.

Als Rübezahl hoch oben auf dem Berg ankam, lüftete er zuerst seine Haare. Sie waren Schulterlang, fielen wellig auf seine Schultern herab, sein rotbraunes Haar war weich wie das Moos vom Waldboden. Seine Haarpracht gehörte mal wieder gut ausgelüftet und durchgekämmt.

Sein braunroter Bart ging ihm bis zur Brust hinab und war widerborstig und kratzig, wie das Gestrüpp des Waldes. Wenn er lachte strahlten seine Zähne weiß aus seiner Mundhöhle heraus.

Rübezahl war eine große stattliche Erscheinung.

Wie seine Bäume im Wald, gerade gewachsen, kraftvoll und lebenslustig, natürlich und mit dem lichtvollen Kosmos verbunden.

Er liebte es, sich mit dem Bäumen gemeinsam im Wind zu wiegen, seine Arme mit den Ästen rhythmisch hin und herzuschaukeln. Seine Finger spielten dabei gerne in der Luft, wie auf einer Klaviertastatur, und so klang es dann auch durch den ganzen Wald.

Ein Raunen und Staunen, ein Wirren und Flirren und Sirren, ein Wispern und Flüstern, dass sich ungefähr so anhörte:

Tschriiiebib – Tschriiebib – Tschiitschibb – Tschiitschibb – Wiiebbib Wiwiwie Wiiebib Wiwiwie Wiiebib – Trrrriibib – Trrriibib

Es war ein Raunen und Staunen, ein Rauschen und Brausen, ein Singen, Tirilieren und Vibrieren mit den Vögeln des Waldes und der Luft…

Jetzt wussten es ALLE. Rübezahl ist da! Der Vater der Wälder. Der gesamte Bergwald hörte sich wie ein Orchester an. Alles singt und klingt in einer Einheit!

Das Leben und das Licht wollte und sollte wieder zurückkehren. Und schon kamen sie aus ihren tiefen Höhlen hervor und gingen zum Versammlungsplatz am Gletschersee. Alle wollten sie die Ankunft ihres Beschützers miterleben. Der Bergwald auf ganz Sizilien begann zaubrig-zauberhaft zu blühen.

Fichten–, Tannen-, Lärchenblüten. Die Linden–, die Buchen-, die Eichenblüten. Die Hasel -, Beerensträucher und Gräser zeigten ihre Pracht. Bärlauch und Waldmeisterlein, Buschwindröschen, Scharbockskraut, Huflattich, Krokus – Schlüsselblumen und vieles mehr. Sie alle streckten ihre Köpfchen aus dem Boden heraus.

Der Wald und seine Bewohner feierten ein Wiedersehensfest mit ihrem Rübezahl.

Die Menschen auf der Insel, schauten und horchten auf, als würden sie es nicht wahrhaben wollen, dass die Welt sich um sie herum veränderte! Alles Blüte zur gleichen Zeit!

So hatten es die Alten Sizilianer in ihren Hundertjährigen Kalendern beschrieben. Es lag etwas Besonderes in der Luft. Alte Menschen erinnerten sich, dass es früher mal hieß, wenn in der Natur alles auf einmal blüht, sei der Rübezahl heimgekehrt in seine Wälder.

Der Bergwind fuhr in die Haare des Hüters und seine Haare flogen mit dem Blütenstaub der Wälder um die Wette.

In den Bergklüften pfiff der Wind ein: SSSrrriii – SSSrrriii – SSSrrriii

Als er nun in seiner Bergwelt ankam, rief er sein Volk zu sich auf die sanften Hügel der sizilianischen Bergwelt am Gletschersee, dort, wo alle den Poseidonis Vilius pflegten und seine Haare wieder in Ordnung brachten.

Das gesamte kleine Volk versammelte sich: Zwerge, Gnome und Kobolde, die Nymphen und Sylphen, Elfen und Feen, der alte Waller und der Zitteraal – alle wollten sie vom Rübezahl wissen, ob alles gut gegangen war. Rübezahl erzählte ihnen von der Wanderung über Berg und Tal, und das Eintauchen des Wassermannes in sein Reich und wie Vilius sein Aussehen verändert hatte. Wie kraft- und machtvoll er aus dem Meer wieder hochkam.

Und er erzählte ihnen auch von der Begegnung mit dem Hüter des Ätnas …

Da spitzen sie alle ihre Ohren … vom Hüter des Vulkans Ätna hatten sie schon gehört und dass er es gar nicht liebte, wenn er in seiner Arbeit gestört wurde.

Doch diesesmal, kam Rübezahl zu einer Zeit am Ätna an, in der das Feuerwesen der Vulkane gesprächig war.

Nachdem Rübezahl alles erzählt hatte, wurde das kleine Bergvolk müde und sie legten sich auf der buntblühenden Wiese am Gletschersee zur Ruhe, um all das Gehörte besser „verdauen“ zu können.

Während sein Wald- und Bergvolk sich zur Ruhe begeben hatte, ging der Hüter des Waldes seiner Arbeit nach.

Er musste nun einen intensiven Kontakt mit all seinen Baumwesen aufnehmen. Dazu war es wichtig, dass er mit all seinen feinstofflichen Körpern unter die Erde schlüpfte und sich mit dem Pilzgeflecht aller Bäume vereinte.

Das war nun eine Arbeit, in dem der gesamte Wald mit all seinen Wesenheiten in vollkommener Ruhe sein musste, damit Rübezahl alles Leben hier im Wald ohne Unterbrechung neutralisieren, ausgleichen und harmonisieren konnte. Dazu musste der Wald in vollkommenem Stillstand sein.

Mit seinen „Klavierklängen“ hatte er sein Reich und alle Wesenheiten darin, sozusagen „hypnotisiert“, so könnte man es benennen.

Er hatte die Bergwelt und seine Wälder „energetisch-hermetisch“ durch eine Membranschicht für die Menschen unsichtbar gemacht. Das heißt: die Menschen sahen zwar die Berge und die Wälder, aber zu dieser Zeit in der Rübezahl im Wald seine Arbeiten verrichtete, waren die Menschen an diesem Teil der Natur überhaupt nicht interessiert.

Er rief die kosmischen Energien, die heilenden Farbstrahlen der höheren Dimensionen, die Sternenenergien der Milchstraße. Der Wald hier auf Sizilien brauchte eine „Rundumerneuerung“, so schlecht stand es um ihn. Die Wälder und all seine Lebewesen waren am Limit ihrer Energie angekommen.

Die Menschheit hatte die Natur soweit ausgebeutet, das nur noch eine Hülle übriggeblieben war, von dem, was einst vorhanden war.

Höhere Dimensionen waren jetzt anwesend und notwendig, auf der Insel, um wieder eine lebendige Natur entstehen zu lassen. Rübezahl hatte den gesamten Kosmos, seine Blaupausen und seine Hologramme dazu aufgerufen, damit sie alle hier die Insel und all seine Bewohner retten konnte. Alle Naturwesen und Elementare die im Hologramm des Rübezahl vorhanden waren, setzten ihre Weisheit, ihre Wissens- und Heilkraft ein.

Sie hatten nur einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung, dann musste das Leben hier auf der Insel wieder in seine Normalität übergehen können.

Die allerletzte Möglichkeit der Regeneration war ein Vulkanausbruch vom Ätna, der alles Leben auslöschte. Und das wollten sie ALLE vermeiden. Dazu hatten sich Rübezahl und die Wesenheit des Ätna auch getroffen, um alle Möglichkeiten zu erörtern. Ätna wartete also ab, ob die Energieerneuerung mit Erfolg gekrönt war.

Wie lange das dauern würde, wussten beide nicht zu sagen. Es könnten da schon einige hundert Jahre vergehen. Was im Laufe der Evolution aber nur ein kleiner Klacks war.

Die kosmischen Energien und die Sternenkräfte erfüllten die feinstofflichen Wesenheiten mit frischer Energie. Der Energiefluss, den Rübezahl in die Pilzgeflechte einspeiste, sollten die Regeneration des Bergwaldes und der gesamten Insel wieder zum Laufen bringen. Die Arbeit vom Hüter des Waldes dauerte einen ganzen Tag und eine ganze Nacht.

So konnten Sonne, Mond und Sterne miteinanderwirken.

Nach 24 Stunden durften alle wieder aus ihrem hypnotischen Gesundheitsschlaf, besser gesagt aus ihren „hypnotischen Arbeitsschlaf“ aufwachen.

Die Naturwesen waren von den Giften der Menschheit so eingenebelt-vernebelt-zugedeckelt, dass sie ihre Tätigkeiten, die Erde und alle Lebewesen mit neuer kosmischer Lichtenergie zu versorgen, nicht mehr erfüllen konnten.

Die Feinstofflichen Wesenheiten und das kleine Volk liefen praktisch nur noch „auf Notstromaggregat“, damit sie sich selbst noch versorgen konnten. Das hatten die Naturwesen aber gar nicht mehr bemerkt.

Rübezahl konnte nur durch diese musikalische Hypnose die Naturwesen aus ihrer lethargischen Vernebelung befreien.

Die feinstofflichen Wesen erfüllten nach wie vor ihre Dienste an der Natur, weil sie wussten was zu tun ist, aber ihre Arbeit war wirkungslos geworden und geblieben. Weil sie eben nicht mehr in ihrer Lichtvollen Art und Weise frei waren.

Nach dem alle Naturwesen wieder wach geworden waren, erzählten sie sich ihre seltsamen Träume, die sie während ihres „Erholungsschlafes“ hatten. Rübezahl ließ sich alle Träume erzählen, und erkannte dabei, dass seine liebsten Wesen hier auf der Insel wieder zu all ihren Kräften zurückgekehrt waren.

Einige Sternenwesen – Sternlinge, die zu dieser Rettungsaktion auf die Erde gekommen waren, blieben als „neue Tierarten“ und „Starthelfer“ auf der Insel. Die Insulaner wunderten sich, wo diese neuen Tierarten denn so plötzlich herkamen und wo sie sich die ganze Zeit über, auf der Insel versteckt hielten.

Die einen meinten eine Flutwelle hätte sie angeschwemmt … andere vermuteten, dass sie sich lange in den Berghöhlen versteckt hätten. Die Ideen der Bevölkerung waren sehr vielfältig.

Rübezahl blieb noch eine Weile in seinem Wald, um die Veränderung mitzuerleben und in wieweit die Energien und deren Wirkkraft, von der Natur übernommen werden konnten.

Er war sehr zufrieden mit der gemeinsamen Arbeit und unterwies seine „Helferlein“ ihm sofort zu rufen, wenn sie bemerkten, dass irgendwo auf der Insel sich etwas negativ verändern sollte.

Dazu hatten die Sternenwesen dem kleinen Volk einen „Sensor“ gegeben, mit dem sofort zu erkennen war, wenn die Energien wieder ins Kippen gerieten. Damit konnten sie sofort Hilfe holen.

Mit nur einem Klick (!), waren die kosmischen Helfer an Ort und Stelle!

Rübezahl musste die Inseln wieder verlassen, um andere Wälder und Bergwelten auf diesem Teil der Erde zu retten. Er war für den europäischen Erdteil des Planeten zuständig.
Vom großen kosmisch Universellen Rat war geplant, dass sich sehr bald alle „Hüter der Erde“ zu einer Konferenz vereinen sollten.  Die Rettung des Planeten Erde hat begonnen.

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