Herr Kloß
Ich bin klein,
doch als Seele schon groß.
Lebte hier schon als Frau Milch
und Herr Kloß.
Weiter zu werden im Sonnenschein!
In eine Welt einzufließen,
ohne mein und dein …
Ich bin klein,
doch als Seele schon groß.
Lebte hier schon als Frau Milch
und Herr Kloß.
Weiter zu werden im Sonnenschein!
In eine Welt einzufließen,
ohne mein und dein …
Liebe Freundin,
wir haben uns mal wieder getroffen,
spontan fuhr ich zu dir
an den See.
Ich bin dein,
leb‘ mit mir,
bis ich soweit bin.
Liebe Erde,
Dein Leib
ich werde.
Senkrecht:
Dahin gestellt,
ein schwerer,
breitbeiniger
Berg.
Waagerecht:
Zwischen Wörtern herum,
ein leichter,
schlummernder
Zwerg.
Kästchenpapier in mir,
möchte mich nummerieren,
will archivieren
und bietet mir sein blau umrandetes
Quadrat.
Kästchenpapier in mir,
möchte mich nummerieren,
will archivieren
und bietet mir sein blau umrandetes
Quadrat.
Neben mir, im heimeligen Zimtlicht/
auf dem Nachttisch 13 Gedichtbände.
Viele Sätze und ächzende Achs/
Monstera schaut ängstlich vom Buchregal herab/ ihr neuer Platz.
Bringe mit die Durchsagen am Bahngleis
und die rosa Stockrosen aus der Kolonie
Sonnenschein und Einheit.
Üppig hängen die Birnen
an kleinen, dürren Bäumchen
und dazu Dahlien, Zichorien,
Rosmarin und Rosenduft.
Ein Lächeln auf dem Weg,
ein rosa Segel auf dem See,
heute ein liebes Wort,
jetzt eine Katze die schnurrt.
Dankbarkeit ist eine Tür,
öffnet sie sich in mir,
strömt ein die Liebe,
die Liebe,
die Liebe.
Ein Lächeln auf dem Weg,
ein rosa Segel auf dem See,
heute ein liebes Wort,
jetzt eine Katze die schnurrt.
Dankbarkeit ist eine Tür,
öffnet sie sich in mir,
strömt ein die Liebe,
die Liebe,
die Liebe.
Mein goldenes Haus am Fluss,
ist ein Genuss,
aus Holz und Stein,
am Eingang ein
Holler bittet herein:
Liebe Freundin tritt ein.
Die Flechten, schau’n von Kiefernästen,
in’s Braun, in’s Grün. Altes Grün, schlaffes Grün, gilbendes Grün und junges Grün,
grünes Grün, unternehmungslustiges Grün.
Neptun,
was tun?
Nichts tun,
Neptun.
Im dritten Haus
von hier aus,
im dritten Haus
von hier aus.
Der Fähre ruckelnd Klang,
es wird licht. Die Fahrt dauert noch lang,
es wird licht. Das Herz,
das tut uns noch weh,
es wird licht.
Nebeliger Tag,
gibt es dich Welt?
Nägeliger Tag
wirst du erst erzählt? Sonne, hinter Wolken
…
Krokusse tummeln, Paare fummeln.
Bummeln, Hummeln, Bummeln. Mit den Blumen ins Licht
Rosa pulst es hinter der Stirn.
Ein kräuseliges goldenes Oval, umrahmt.
DIE TEILCHEN HABEN SICH AUSGEDEHNT
IM KÖRPER.
Du dunkle Wolke, mein treuer Hund,
gehst neben mir und reckst deinen Schlund …
Hier beginnt unsere Geschichte, nahe Grüntal, lieber Leser und ich höre eine helle Stimme mit belustigtem Unterton rufen …
Siggi, ein rot getigerter Kater, beendet seine Fellpflege und trottet zu Miri rüber, schaut an ihr hoch und schnurrt, um dann mit der Tatze über sein linkes Ohr zu fahren und zu fragen: „Mirjam Charlotte, was steht heute auf dem Speiseplan?“ und man hört beide lachen.
Der Baum, der ist mein Raum. Die Amsel singt
durchs Grün. Das frisch entrollt die Stadt,
dämpft in ihrem Glüh’n.
Heranwachsender, mit beflaumter Lippe,
geknetetes Haar und der Körper, wie eine kleine Nummer zu groß, über der Silhouette schlackernd. Der Körper ein Schlabberhoodie,
in den der Jungmann sich zurückzieht.
Den Bienen gibt die Minze Kraft, ihren Körper zu verlassen. Sie schenkt noch Hauch und Lab,
violettes Bürstchen an grünem Stab, bevor sie trudeln ins Heim.
Mit dem Rad durch die Heidelandschaft.
Kaum Menschen da, Aufatmen. Riesige Parasole, Fliegenpilz, und alleinstehende,
junge Kiefern.
Im Bett gedehnt.
Die Teilchen unendlich weit auseinander.
Sie können sich nicht zurufen,
sie brüllen sich zu mit dicken Hälsen.
Parkschnurrer
Mut hatte einst ein schöner Tiger.
Schnurrte sich so durch den Park. Gurrt das Täubchen, Weht das Stäubchen
Herrlich ist das, wenn der Wind sanft meinen Bauch streift und die Federn plustert oder mich im Spiel der Böen neckt. Ab und an lande ich an Stränden oder auf den Wellen und lasse mich von den Ozeanen dieser Welt schaukeln.
Leeres Blatt, bist nun hier, trägst durch die Nacht, schreib an dir. Neuer Tag, eilst dahin,
lösche aus, die ich gewesen bin.
Friedensform – Schönheit ist innere Fülle und Fluss. Der Blick ein weicher Augenliebesgruß.