Buchecker

Im Wald

Text: Möwe Fricka
Melodie: Suno.com

Die Flechten,
schau’n von Kiefernästen,
in’s Braun,
in’s Grün.

Altes Grün,
schlaffes Grün,
gilbendes Grün
und
junges Grün,
grünes Grün,
unternehmungslustiges Grün.

Die braune Rinde
der Bäume
wirkt erschöpft;
wie abgeschminkt
und
einige haben sich
fallen lassen …
im letzten Sturm.

Der Stadtwald ist erfüllt
voller unruhiger Gedanken,
der Städter,
die da ranken.

Wir werden geträumt
von Sascha,
scheint es mir
und ich hoffe
er liegt noch lang im
Moos.

Gut!,
dass die Wildschweine
das alles durchfurchen
und unterpflügen.

Die Kinder
haben sich
eine große Hütte
gebaut.

Sie ist riesig,
überdeckt eine Senke
in die ehemals ein Soldat,
damals,
fiel und schlief
auf dem
Moos.

Wir werden geträumt
von Sascha,
scheint es mir
und ich hoffe
er liegt noch lang im
Moos.

Und lacht mit der Kindergruppe
die buddelt und das Häuserdach deckt
und Äste schleppt.

Und die Wildschweine,
Dachse und Füchse
mit ihrem Bau
beschenkt.

Sascha, das ist ein guter Traum.
Schlaf weiter …










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